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Aw: TANTRA - Der ALL-umfassende Weg 15.10.2009 13:53
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Zuletzt war geschrieben:
"Dabei macht es auch einen Unterschied, ob alleine oder als Paar der tantrische „Ritus“ ausgeübt wird.
Zur Umsetzung kommen wir weiter unten...."
Symbole und Zeichen
Als erstes fallen einem Yogi hier sicherlich die verschiedenen Mudras ein. Auch im Tantra werden diese Mudras angewendet, z.T. jedoch anfangs auch sehr individuell abgestimmt auf den/die Einzelnen. Das dient dann zum Beispiel dazu, Energieströme umzulenken oder für eine Öffnung gewisser Kanäle zu sorgen.
Daher beschäftigen wir uns hier weniger mit den Mudras als vielmehr mit den Bildern, welche der yogischen Tradition entstammen.
Allgemein sind diese Bilder oder Symbole im Yoga bekannt als Yantras, im Tib. Buddhismus kennt man sie als Mandalas und der ZEN nutzt symbolische Allegorie durch seine besonderen Gärten in Miniatur und in der Wirklichkeit. Viele solcher Symbole hielten auch Einzug in die christliche Bildersprache, denken wir nur an den berühmten „Irrgarten“ auf dem Boden der Kathedrale von Chadres.
Auch dieses Thema kann hier nur angekratzt werden, zu vielfältig und tiefgründig wäre eine umfassende Darstellung.
Daher beschränken wir uns auf das notwendigste, allerdings dabei auch auf eines der wichtigsten Dinge: Dem Dreieck.
Nicht nur aus dem Tantra dürfte bekannt sein, daß ein gleichschenkeliges Dreieck mit der Spitze nach unten ein Symbol der Weiblichkeit ist. Weniger bekannt ist da schon die Sache mit dem gleichschenkeligen Dreieck mit der Spitze nach oben. Es steht für die männliche Seite.
Eines der bekanntesten Yantras – zugleich das effektivste aber auch geheimnisvollste – ist das Shri-Yantra. Es ist das kosmische Modell schlechthin und symbolisiert im Mittelpunkt den Nabel der göttlichen Mutter – Bindu.
Wie...Nabel und zugleich kosmisches Modell?
Genau. Der eigene Ursprung wird zugleich zum allumfassenden (das All umfassende) Symbol für alles.
Die äußere Umrandung steht für die drei Zustände der Materie: Fest, flüssig und gasförmig. Die äußere Ebene steht für die räumliche Richtung, die mittlere Ebene symbolisiert die Sinnensebene und die innere Ebene steht für die emotionale Ebene.
Der Blütenkreis außen steht für die Mondqualität und der innere Blütenkreis für die Sonnenqualität.
Im Inneren des Yantras befinden sich Dreiecke: weiblich (Spitze nach unten) steht für die Urqualität der verschiedenen Ebenen (also deren Ursprung) und die männlichen (Spitze nach oben) auch die verschiedenen Geistesebenen.
Es gibt fünf weibliche Dreiecke, welche sich durchdringen. Sie stehen für die fünf kosmischen Energien und wiederum deren Entsprechungen:
Klang Berührung Form Geschmack Geruch
Entspricht den Tattvas:
Äther Luft Feuer Wasser Erde
Verbindungen zum menschlichen Körper durch:
Hören fühlen sehen schmecken riechen
Und deren körperliche Organe:
Mund Hände Füße Genitalien Ausscheidungen
Dann gibt es vier männliche Dreiecke, auch sie durchdringen einander. Sie existieren als
Sein (Chitta) Intellekt (Buddhi) Ego (falsches) Geist (Manas)
Diese fünf weiblichen und vier männlichen Dreiecke bilden weitere kleinere Dreiecke, sich dabei eben durchdringend.
Dies stellt die weibliche und die männliche Kraft im Universum dar, dabei die Objekte in der materiellen Welt (also der Welt der Phänomene) bildend.
Hierbei stehen die fünf weiblichen Dreiecke für die Schöpfung, die vier männlichen für die Auflösung. Es gilt durch die Vereinigung von Sonne und Mond den göttlichen Nektar zu befreien.
Dazu kommen wir auf Bindu zu sprechen: Er stellt den Samen des Universums dar – die göttliche Mutter in der Vereinigung. Eingefasst von den Seiten eines Dreiecks, welches für Tamas, Rajas und Satttva steht.
Oder eben von Tiefschlaf, Traum und Wachzustand.
Das Shri Yantra kann auch in Beziehung zu den Chakren des menschlichen Körpers gebracht werden. Doch dies würde zu weit führen, weshalb hier nicht näher darauf eingegangen werden soll. Ebenso wenig konnte hier auf die mathematischen Entsprechungen geachtet werden, welche eindeutige Verbindungen zum Klangwesen (s.o.) haben.
Erwähnenswert ist jedoch noch die Tatsache, daß das Shri Yantra dem Berg Meru (dem Weltenberg) entspricht. Dessen zentrale Achse ist die Wirbelsäule im menschlichen Körper.
Die kosmische Energie ruht am Fuß des Berges (meist mit Kundalini tituliert).
Das alles hat jedoch nicht nur Entsprechung zum menschlichen Körper, sondern auch zu unserem Planeten Erde. Auch diese hat eine Wirbelsäule, auch diese eine kosmische Feuerenergie (Kundalini) und –wen wundert es noch? – einen Berg Meru.
Dies alles beschreibt den Evolutionsprozess der Seele. Dabei stellt Shiva und Shakti die einstmalige Einheit von Bewußtsein und Energie dar.
Und genau das ist das Ziel!
Doch davon mehr in der Fortsetzung......
...gleich unten....
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Aw: TANTRA - Der ALL-umfassende Weg 15.10.2009 14:00
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Fortsetzung von oben...
Die Alchemie des Körpers
Bevor wir näher einsteigen sei auch hier angemerkt, daß die folgenden Ausführungen wiederum nur eine grobe Zusammenfassung sein können. Aus gewisser Sicht öffentlicher Meinungsäußerung heraus kann auch einiges nicht so offen dargelegt werden, wie dies bei tantrischen Einweihungen zum Standart gehört.
Fangen wir zunächst beim subtilen, äußeren Körper an. Wie üblich beim Yoga, gehört auch beim Tantrika eine ausführliche Reinigung des Körpers dazu.
Es wird davon ausgegangen, daß die Art und Weise für Yogis bekannt sein dürfte.
Da der Körper als Tempel des Geistes und Haus der Seele angesehen wird, gehört zur Pflege desselben auch die richtige Ernährung dazu.
Diese kann – wie es dem Normalfall entsprechen sollte – selbstverständlich unter den Tantrika variieren. Auch hier dürften sich weitere Erklärungen erübrigen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Yogarichtungen steht der Tantrismus dem Rauchen nicht unbedingt ablehnend gegenüber. Es kommt auf die Situation (und den Tabak) an.
Der Tantrismus orientiert sich hier stark nach den tamilischen Siddhas und den Nath-Yogis.
Warum?
Weil rauchen erdet! Gut – auch der Konsum von Fleisch würde gut erden, doch im Vergleich zu Fleisch ist der Rauch, sofern er nicht inhaliert wird (das heißt auf „Lunge“ geraucht wird) wesentlich unschädlicher! Bei Verwendung des „richtigen“ Tabaks wird hier nicht nur eine Erdung, sondern zugleich auch eine Räucherung und somit Läuterung des umgebenden Raumes erreicht.
In heutiger Zeit sei vielleicht noch eine Bemerkung zur Körperbehaarung gesagt. Es ist aus verschiedenen Gründen im Westen stark in Mode, sich die Schamhaare vollkommen zu rasieren. Das kann man bei beiderlei Geschlecht feststellen.
Dagegen ist nicht wirklich etwas zu sagen.
Aus tantrischer Sicht jedoch ist Körperhaar (auch das Schamhaar!) eine Körperantenne zur Verbindung mit dem Geistkörper (also dem Körper über dem Astralkörper). Hellsichtige können deutlich sehen, wie von diesen Haaren Lichtströme ausgehen und empfangen werden.
Da es jedoch zu den Zeiten, als der Tantra aufkam, wahrscheinlich kein Thema war, ob Behaarung oder nicht, so gehen die meisten tantrischen Meister davon aus, daß die Behaarung dazugehört.
Es sei jedoch auch nicht verschwiegen, daß andere tantrische Schulen einer Schambehaarung nicht unbedingt positiv gegenüberstehen. Sie berufen sich auf die Skulpturen und Bilddarstellungen (auch des Kamasutra), in welchen meist keine Schambehaarung gezeichnet wurde.
Aus diesem Hin und Her heraus geben westliche Tantrika keine Empfehlung. Wir berufen uns darauf, daß jeder nach seinem Gespür handeln sollte. Auffallend ist jedoch, daß in den letzten beiden Jahren neue Aspiranten meist ohne Behaarung kamen. Nach den vier Schulungswochenenden dann jedoch (zumindest diejenigen, welche zum Inneren Kreis kamen) stellte sich eine Neigung zur Behaarung fest! Meist konnten die Aspiranten dies nur mit „so einem Gefühl“ erklären.
Zur Alchemie des Körpers gehört aus alten Zeiten her die Einnahme gewisser Präparate. Da dies nur für sehr Fortgeschrittene galt und gilt und zudem im Westen nicht angewandt wird, wird es im Westen auch nicht geschult.
Zur Information sei nur gesagt, daß auch hier die Tradition von den tamilischen Siddhas ausgeht. Meist sind diese Präparate auf Quecksilberbasis aufgebaut. Doch dieses Quecksilber wird zuvor sublimiert und transformiert, bevor es für eine Einnahme überhaupt geeignet ist.
Auch Kupfer und Schwefel spielen eine große Rolle.
Mehr sei hier nicht erwähnt.
Wer nun allerdings Zweifel hegt, dem sei gesagt, daß noch heute in ayurvedischen Kurkliniken auf Sri Lanka Quecksilber nach einem geheimen Verfahren sublimiert wird. Es dient zur Heilung von im Westen als besonders schwerwiegend betrachteten Erkrankungen.
Übrigens: Auch die Eingeweihten anderer Yoga Richtungen (insbesondere des Kriya Yoga) verfügen über dieses Wissen. Es ist nicht tantrisch, sondern rein yogisch.
Gelehrt wird es heute fast nur noch von den(eingeweihten) Nath.
Für was sollen diese Präparate dienen?
Zur Umwandlung des „gewöhnlichen“ Körpers in einen Lichtkörper – ewig und unsterblich.
Als Beispiel soll hier ein Auszug aus dem „Bogar Jnana Sutra – 8, Vers. 4“ des Siddhas Boganathar dienen:
| Code: |
Mit großer Sorgfalt und Geduld machte ich die (Kaya Kalpa) Tablette und schluckte sie dann,
Nicht den Narren und Skeptikern lauschend,
die ihre verborgene Bedeutung und Wichtigkeit nicht zu schätzen wussten.
Lange lebte ich im Land der Parangis (Fremden) –
für zwölftausend Jahre, mein Freund!
Ich lebte lange und nährte mich von den vielen Ojas (sublimierte spirituelle Energie).
Durch die Ojas Vindhu erhielt ich den Namen, Bogar;
Der Körper entwickelte die goldene Farbe der Pille;
Nun lebte ich in einer Welt aus Gold.
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[Übersetzung von Yogi S.A.A. Ramaiah]
Übrigens: Siddha Boganathar war/ist der Jnana Guru des großen Babaji, ging später nach China und wurde dort als Lao-Tse bekannt.
Er schulte seine chinesischen Schüler ebenfalls in Tantra-Yoga, in denen Samen und sexuelle Energie konserviert und in spirituelle Energie umgewandelt werden.
Wir werden später nochmals von ihm lesen.
Doch zurück zur Alchemie.
Die Tantrika bevorzugen noch heute das medizinische System des Siddha Vaidya. Eine Erklärung hierzu würde auch wieder den Rahmen dieser Erläuterung sprengen, doch sei nur angemerkt, daß sie folgende Verfahren anwendet:
Kräuter, gehärtete Salze (Uppu), Säuren, Fasten, Körperbestandteile, Arsen, durch Kalzinierung zu Pulver reduzierte (umgeformte) Metalle, verschiedene Extrakte, Quecksilber Pillen, Yoga, magnetische Techniken.
Übrigens stammt die Pulsdiagnose der Trad. Chin. Medizin (Unterscheidung von bis zu 40 Pulsarten) auch vom Siddha Vaidya.
Und noch eine Nebenbemerkung sei erlaubt: Vor Jahren kam in der BRD die sog. Urin-Eigenbehandlung „in Mode“. Etliche Bücher wurden darüber verfasst und wer sich erinnern mag: Auch Jean Pütz in seiner „Hobbythek“ brichtete darüber.
Auch sie entstammen dem Siddha Vaidya.
Und wozu braucht der Tantrika nun dieses Wissen?
Hm...erst mal gar nicht! Es wird bei den „normalen“ Einweihungen nur eben am Rande so erwähnt und gut. Dieses Wissen wird erst konkret im Inneren Kreis (wir kommen später noch darauf) erläutert bzw. teilweise gelehrt.
Doch dieses Wissen ist auch notwendig, damit der Tantrika seine innersten, körperlichen Vorgänge zu verstehen lernt.
Und damit sind wir wieder mitten im tantrischen Erfahren.
Beginnen wir dabei mit den sexuellen Vorgängen beim Mann ...
In der Fortsetzung...
...demnächst....
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Aw: TANTRA - Der ALL-umfassende Weg 16.10.2009 10:51
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Fortsetzung von oben...
„Alchemie des Mannes“
(oder : Viel Lärm um nichts ?)
Einführend sei „zur Sicherheit“ erklärt, daß es jetzt beim Lingam weder auf die Größe, Dicke, Form noch auf das Vorhandensein (oder Nicht-Vorhandensein) einer Vorhaut ankommt.
Der Lingam ist ein Organ, daß zweierlei Funktion durch zweierlei Zustände erfüllt: Zeugungs- und Ausscheidungsorgan in einem. Wir befassen uns hier jetzt nur mit ihm als Zeugungsorgan.
Im steifen Zustand (erigiert) kann der Lingam so stimuliert werden, daß der Mann zum Höhepunkt (Orgasmus) kommt. Dabei wird – auch jedem bekannt) eine salzige Flüssigkeit hervorgestoßen. Diese Flüssigkeit (Transport- oder Gleitflüssigkeit) ist Träger der Samenzellen, wodurch bei der Frau deren Eizelle befruchtet werden kann.
Das Samenzellen im Hoden „produziert“ werden, dürfte hinlänglich bekannt sein. Doch viele Menschen wissen nicht, daß die oben beschriebene Gleitflüssigkeit nicht ebenfalls im Hoden, sondern im Inneren, der Prostata (Vorsteherdrüse) erzeugt wird.
Dadurch sind auch sterilisierte Männer in der Lage, trotz Abtrennung der Samenleiter im/am Hoden noch zu ejakulieren – ohne daß es zu einer Schwangerschaft kommen kann.
Befassen wir uns nun mit dem Wurzelchakra. Dieses liegt unmittelbar an jener Prostata. Von außen nicht fühlbar. Dieser Punkt heißt im Tantra „Kunda“ (es entspricht dem männlichen G-Punkt! s.u.) Wenn wir „den Mann“ betrachten, so können wir in der Mitte zwischen Anus und dem Ansatz des Hodensackes die Stelle lokalisieren, welche außen annähernd an das Wurzelchakra herankommt. Es wird Perinäum genannt.
Nur durch „homosexuelle Praktik“ kann dieses Chakra eventuell erreicht werden, was beim Mann dann eine andere Art Orgasmus zur Folge hat, als er dies auf „normalem“ Wege bislang erlebt hat – seinen G-Punkt.
Wir merken uns: Perinäum, Prostata, Gleitflüssigkeit salzig, in steifem Zustand ausstoßend.
Die weibliche Alchemie:
(oder: Das NICHTS ist ALLES)
Die weibliche Sexualregion bezeichnen wir im Außen als Yoni. Öffnen wir die Yoni, so unterscheiden wir in Zeugungsorgan und zweifaches Ausscheidungsorgan. Hier müssen wir uns mit allen drei Formen befassen.
Das Zeugungsorgan:
Durch sexuelle Stimulierung wird das Innere der Yoni feucht („neutrale“ Gleitflüssigkeit) und öffnet die Vagina und somit den Zeugungskanal. Durch Eindringen des Lingam und freisetzen "dessen" Spermien können diese zur Eizelle gelangen und das eventuell dort nistende Ei befruchten. Soweit dürfte auch dies (hoffentlich) bekannt sein. Es kümmert uns jetzt nicht mehr.
Vielmehr befassen wir uns mit dem Inneren der Vagina: Bei Öffnung der Yoni kann man, versteckt unter den äußeren Lippen, die Klitoris erkennen. Durch Stimulation dieser auf verschiedenen Wegen, wird die Frau erregt. Die Klitoris entspricht einem versteckten Lingam, denn bei ausreichender Erregung schwillt auch diese an.
Darunter befinden sich die inneren Lippen. Bei Erregung öffnen sich diese ebenfalls, die Vagina wird feucht. Führen wir nun einen Finger in die Yoni der auf dem Rücken liegenden Frau ein und tasten an der inneren, oberen "Oberfläche" entlang, so fühlen wir schnell ein „Gewebe“, welches am inneren Schambein entlang in der Vagina liegt. Dieses „Gewebe“ ist rissig und rau ohne wirklich rau oder rissig zu sein. Auch faltig wäre ein Ausdruck – obwohl keiner dieser Ausdrücke wirklich zutrifft.
Inmitten der Oberfläche dieses „Gewebes“ erfühlen wir einen Punkt, welcher sich von seiner Umgebung abhebt. Dieser Punkt ist wieder unser Kunda – auch G-Punkt genannt.
Und dieser Punkt entspricht nun der männlichen Vorsteherdrüse oder Prostata. Sie erzeugt ein ähnliches Sexualsekret wie deren männliches Gegenstück.
Beide – Prostata sowohl Kunda - sind aus dem selben Gewebe gefertigt. Beide vertragen vor der Erregung keinen Druck. Beide sind vor dem Orgasmus sehr lustempfindlich und beide stoßen eben Flüssigkeit aus.
Diese Flüssigkeit wird im Folgenden zur leichteren Begriffsklärung „Sekret“ genannt.
Wir merken uns hier: Klitoris, Kunda, Sekret.
Yoni Ausscheidungsorgan 1:
Die Harnröhre endet ebenfalls (ähnlich wie beim Mann) in der Yoni. Mehr brauchen wir hier nicht zu erwähnen.
Yoni Ausscheidungsorgan 2:
Ich denke, daß hat die meisten Leser jetzt ins Grübeln gebracht. Denn was außer Urin wird denn dort noch ausgeschieden?
Und in der Tat ist es nicht ganz leicht, denn außer in den yogischen Traditionen gibt es diese Ansicht nur bei den indigenen Völkern und gewissen wirklich eingeweihten Kreisen im Westen. Allerdings muß man sagen, daß sich die westliche Medizin so langsam auch um dieses Phänomen kümmert. Allerdings bedeutet dies ja, eine „heile Welt Erklärung“ über den Haufen zu werfen. Nicht ganz einfach für die Schulmedizin.
Dabei hat sich bereits Paracelsus in seinen "Okkulten Schriften" mit diesen Vorgängen befasst.
Nun.... warum Ausscheidungsorgan?
Wegen der Menstruation. Und ich bin mir sehr wohl bewußt, daß ich jetzt tief in die "Glaubenswelt" weiblicher Körpervorgänge eingreifen werde.
Die Menstruation ist dargestellt als die monatliche (vom Mond beeinflusste) Ausspülung der nicht eingenisteten Eizelle zusammen mit Blut und Geweberesten. Einsetzend mit der Pupertät und erlöschend mit den Wechseljahren. So im Groben gesagt.
Wo die Schulmedizin nicht weiterwusste, war, warum es Frauen gab, welche sehr starke und fast drei Wochen anhaltende Blutungen haben und trotzdem relativ leicht schwanger wurden.
An einer dauernden Ausscheidung „abgestoßener bzw. nicht eingenisteter Einzellen“ kann es also nicht gelegen haben.
Bei „jungen“ Frauen bestand die Abhilfe in der Verschreibung der Pille (mit allen positiven Nebenwirkungen für die Pharma-Industrie), bei „älteren“ Frauen fand man Abhilfe durch die sog. Totaloperation!
Und warum wird dies jetzt als so negativ dargestellt?
Schließlich ist es doch der „Lauf des Lebens“.
Eben nicht!
Und deshalb ist es eine verborgene Kernthese des Tantra- wie des Kriya –Yoga.
Lasst uns dazu etwas tiefer in die menstruöse Flüssigkeit eintauchen:
Sie besteht aus Blutsekret als Transportflüssigkeit. Darin gelöst (mehr oder weniger) Zellgewebe. Unsichtbar (aber „schmeckbar“ [ich hatte Euch gewarnt – es wird zeitweise unappetitlich]) darin gelöst jede Menge Salze (umgewandelte Säuren), Vitamine und Mineralstoffe.
Teilweise schon unter einem guten Mikroskop sichtbar, voll „sichtbar“ in der chemischen Laboranalyse.
Hm...und weiter?
Jetzt machen wir einen Sprung nach „oben“ zum Mund.
Was geschieht mit der Nahrung und den Flüssigkeiten, welche wir tagtäglich unserem Körper antun? Genau – diese wandern zu Magen und Darm bzw. Blase und werden durch Stuhlgang und Urin ausgeschieden. Vorrausgesetzt, der Mensch trinkt genügend.
Um Schwemmmaterial zu haben!
Was passiert mit all dem zuviel an Salzen, Vitaminen, Fluoriden und Mineralstoffen?
Bei gutem und reichlichem Wassergenuss werden diese ausgeschwemmt über den Urin.
Da der Körper über einen gewissen Zeitraum nur begrenzt solche Stoffe aufnehmen kann, muß das „Zuviel“ wieder ausgeschieden werden. Dies geschieht auch mit Substanzen und Wirkmittel durch Arzneien! (Wusstet Ihr z.B., daß die meiste Antibiotika „ausuriniert“ wird?)
Darum die sog. Urin-Therapie!
Denn durch das Passieren des menschlichen „Feuers“ wurden viele Stoffe transformiert und sind für den Körper nun wesentlich besser verarbeitbar.
Vorrausgesetzt, es handelte sich um natürliche Stoffe!
Was passiert aber, wenn dieser Mensch nicht genügend trinkt?
Oder das Falsche?
Tja...jetzt sind wir wieder beim Kernthema.
Beim Mann lagert sich dies nach und nach in und an der Prostata ab. Dies schafft Raum und Lebenselixier für gewisse Viren und daraus entsteht.... na lassen wir das. Sonst müsste hier noch weiter ausgeholt werden.
Bei der Frau wird dies bevorzugt in der Gebärmutterschleimhaut eingelagert. Der Körper weiß, daß dort einmal im Monat ein Reinemachen erfolgen kann (!!).
Schädliche Säuren und Salze, die aufgrund der Überlastung der herkömmlichen Ausscheidungsorgane Darm, Niere und Lunge nicht mehr ausgeschieden werden können, verschwinden so mit der Monatsblutung.
Indigene Völker haben kaum diese „Degenerationserscheinung der westlichen Welt“ (Orginalton Dr. Bieler auf einem Gynäkologenkongress Mitte der 90er Jahre [Quelle: „Mehr Wissen – Besser Leben“ Nr. 26/07]), ihre Blutung beschränkt sich auf einen Teelöffel; oft nur zweimal im Jahr! Bei mehr Energie und Vitalität!
Auch von weiblichen, fortgeschrittenen Yoginis ist dies bekannt!
Wer den Selbstversuch machen will: eine Woche Fasten (bitte nur unter ärztl. Anleitung!) mit Ausleitungen aus Niere, Blase und selbstverständlich Darm.
Danach Aufbau mit entweder reiner Rohkostspeise oder vollkommen proteinfreier Ernährung (also keinerlei Fleisch, Wurst und Milch- oder Eiprodukte!).
Soweit hierzu!
Glaubt es oder auch nicht!
Wer sich näher informieren will, der findet im Net genügend Material darüber oder darf sich auch gerne an mich wenden.
Kommen wir zurück zu dem, was uns tantrisch-alchimistisch hierbei interessiert: Umgewandelte Säuren werden auch hier als Salze ausgeschieden.
Und wo ist jetzt die Alchemie?
Indem die alten Siddha-Yogis aus einem Gemisch von Urin, Menstruationsblut und Sperma (wobei hier nur die Gleitflüssigkeit interessierte – doch eine extra Filterung lohnte nicht!) einen „Verjüngungstrunk“ mit enormer Heilkraft herstellten.
In den alten tantrischen Schriften „Rasarnava, Rasaratnakara sowie der "Rasaratna-samuccaya“ ist dies und vieles mehr beschrieben.
Doch kehren wir zurück zum „westlichen“ Tantra der Körper.
Gleich in der Fortsetzung......
...unten...
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Aw: TANTRA - Der ALL-umfassende Weg 16.10.2009 10:56
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Fortsetzung von oben...
Alchemie der androgynen Wesen:
Was ist denn nun das?
Es ist ein Wesen, welches weder männlich noch weiblich ist!
Es ist z.B. ein Wesen, wie Du SELBST es in Wahrheit bist!
Wenn wir einen Menschen betrachten – aus der Nähe und ganz genau! – dann stellen wir fest, daß dieser Mensch (egal welches Geschlecht) zweigeteilt ist.
Genau in der Mitte befindet sich eine feine Teilung, sichtbar an den Härchen des Bauches und Rückens.
Gehen wir von oben nach unten, so sind auf der Mittellinie: eine Nase, ein Mund, ein Bauchnabel, eine Yoni/ein Lingam, die Pofurche mit einem Anus und schließlich eine Wirbelsäule.
Beim Liebesspiel kann es also zu folgendem Austausch von Säften kommen:
Mund/Mund; Yoni/Mund; Yoni/Lingam; Lingam/Mund.
Tja...das ist es, was wir physisch sehen!
Doch in Wirklichkeit geschieht viel, viel mehr durch unsere Feinkörper!
So kommt es z.B. auch zum Austausch zwischen dem „dritten Auge“ und dem Nabelzentrum.
Gut sichtbar durch die Kirlianfotografie!
Auch das wollen wir uns merken!
Wir wissen nun, daß Frauen wie Männer durch ihre Säfte ein Sekret (s.o. - jetzt ist kein Menstruationsblut gemeint!) absondern, welches stark salzig ist.
Diese Flüssigkeit ist Träger der geheimnisvollen Ojas! Also Teile der lebensspendenden (und erhaltenden) Kraft „Kundalini“.
Der Tantra empfiehlt die orale Einnahme dieser „Säfte“ beim Liebesspiel! Zum Beispiel in der bekannten Haltung Neunundsechzig!
Beider Bestreben ist es jedoch, diese Säfte umzuleiten, zu transformieren und für den eigenen
Bedarf (sprich die spirituelle Entfaltung) zu nutzen.
Dies geschieht mittels gewisser Pranayama Techniken!
Pranayama:
Es wird als bekannt vorrausgesetzt, daß der Yogi über Sushumna, Ida und Pingala sowie über die mystische Kundalini Energie grob Bescheid weiß.
Es sind verschiedene Techniken zu anfangs im Gebrauch, sobald jedoch die Partnerarbeit beginnt, werden zur Transformierung hauptsächlich die Wechselatmung und die Kobraatmung eingesetzt.
Diese beiden Atmungen sind sehr gewaltvoll in ihrer Anwendung.
Bei der Partnerarbeit wird darauf hingearbeitet, daß die Partner diese Atmung gemeinsam ausführen und so von dualen Wesen (männlich und weiblich) zu einem androgynen Wesen werden.
Dadurch passen sich die Orgasmen beider an und die Herzkammer (bezeichnet als: Raum des Herzens - Bekannt bei allen Mystikern der Weltreligionen)wird geöffnet.
Hierzu dient als Hilfsmittel vor allem die
Visualisierung
bestimmter Vorgänge. Diese Visualisierungen sind identisch mit dem Kriya Yoga und beziehen sich hautsächlich auf die Sushumna sowie das dritte Auge.
Um dies zu erreichen, wird in einer
Meditation
der Mer-Ka-Ba Körper des Partners erfühlt und mittels drittem Auge wahrgenommen.
Hierzu aber dient eine ganz besondere Haltung des Paares.
Bevor wir diese Haltung und der dadurch hervorgerufenen Vorgänge genauer beschreiben, wollen wir noch eine Erklärung des Vorgehens für eine/n einzelne/n Tantrika
beschreiben.
Dazu machen wir noch mal eine Fortsetzung...
...demnächst...
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Aw: TANTRA - Der ALL-umfassende Weg 17.10.2009 08:53
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Fortsetzung von oben...
Der Feuerofen mitten in uns...
oder: Kleiner Ausflug in die Neurologie!
Igitt....was ist denn das schon wieder?
Der Magen? Das Sonnengeflecht?
Weit gefehlt!
Der Feuerofen sitzt in unserem Kopf!
Aus ihm geht die Feuerenergie oder auch Kundalini hervor!
Wie jetzt?
Sitzt die nicht im Wurzelchakra?
Ja und nein – wie immer, ist auch dieses ein Paradoxon!
Zunächst lasst uns feststellen, daß Kundalini eine schöpferische Energie ist – na, eigentlich die schöpferische Energie des Kosmos!
Sie stellt unser potentielles Bewußtsein dar!
Dieses ruht im Gehirn. Da der gesamte Kundalini-Prozess in neurophysiologischen Termini ausgedrückt werden kann, ist es mit ein Beweis dafür, daß alles in uns ruht!
Nichts ist außerhalb!
Auch nicht das NICHTS!
Durch diverse Übungen im Yoga – nicht nur im Tantra - wird die Rückenmarksflüssigkeit energetisch (ja fast elektrisch zu nennen) aufgeladen. Irgendwann dann beginnt sie, die Sushumna hochzusteigen und sich ihren Weg bis ins Gehirn zu bahnen.
So weit recht schön.
Doch wer hatte bislang wirkliche Kundalini Erfahrung?
Was meint Ihr?
Ich behaupte: Fast jeder Erwachsene!
Zumindest diejenigen, welche in ihrem Leben schon einen Orgasmus hatten!
Denn die „orgastische Energie“ (so kurz sie auch zu spüren sein mag!  ) ist genau jene Energie, vor welcher alle Welt warnt und Panik schiebt!
Im Tantra wird also aufgrund des Herbeiführens und des Versuchs der Steuerung (so lange man lernt) mit der Kundalini Energie gearbeitet!
Da Tantra genau wie Kriya Yoga eine Wissenschaft ist, kann der wahre tantrische Meister seinen Schülern genaue Anweisungen geben, weil er die Reaktionen seiner Schüler genau kennt.
Warum?
Weil er (der Meister = sächlich betrachtet, bitte! Es gibt auch „Meisterinnen“!) sich SEINER bewußt sein muß – sich also im SEIN befinden muß!
Viele Außenstehende verwechseln dies mit Psychologie!
Sicher hat es Ähnlichkeit damit, doch in Wahrheit sind sich diese Menschen voll bewußt!
Der Andere nicht!
Das ist der Unterschied!
Es dürfte bekannt sein, daß das Gehirn in zwei Hälften „geteilt“ ist. Eine davon wird als weiblich, die andere als männlich bezeichnet.
Inmitten des Gehirns befindet sich die „Höhle des Brahman“ – eine mit Hirnwasser gefüllte Kammer (3. Hirnkammer).
Am Boden derselben ruht der Hypothalamus, das körperliche Lustzentrum. Dieses steuert das vegetative Nervensystem = den weiblichen Teil.
Am Vorderteil der Kammer liegt die Hirnanhangdrüse. In ihr ruht Shakti.
Im Hinterteil der Kammer ist die Zirbeldrüse, der Sitz von Shiva.
Das Bewußtsein der normalen Menschen wird von Shakti gesteuert derweil Shiva schläft. Bei Kindern bis ungefähr zum siebten Lebensjahr ist dies genau umgekehrt. Darum sind sich viele Kinder auch noch der „anderen“ Welt bewußt.
Ziel des Kriya Yoga wie des wahren Tantra ist es, Shiva wieder zu aktivieren.
Wenn Shiva aktiviert ist, verliert Shakti keinesfalls ihre Bedeutung!
Beide Gottheiten befinden sich dann im Gleichgewicht und sind bereit für die tantrische Hochzeit.
[Diese entspricht übrigens der chymischen Hochzeit des Andreas Rosenkreuz! Nur wird diese dort anders herbeigeführt!].
Nun dürfte jedem Yogi außer der Sushumna auch Ida und Pingala bekannt sein.
Diese befinden sich links und rechts der Sushumna und stehen auch für die Sonnen- und Mondenergie.
Mittels der Kobra-Atmung beim Vollzug der Hochzeit (siehe unten) aktiviert die Mondkraft in „Brahmans Höhle“ die Energie im Wurzelchakra und bewegt diese zum Aufstieg.
In der „Höhle des Brahman“ löst sie ein energetisches Feuerwerk bestimmter Farben zu den Hochzeitsfeierlichkeiten aus und aktiviert das dritte Auge – für immer.
Viele Meditierende haben diesen weißen Lichtblitz erfahren und meinen, am Ziel zu sein – doch es war nur das erste zaghafte Lüften des Vorhangs, bevor die eigentliche Vorstellung beginnt!
Durch diesen Feuerfunken wird Shiva aktiviert und erigiert (ja, wie der Lingam). Dadurch wird die sog. goldene Brücke zwischen den beiden Hirnhälften hergestellt.
Shiva setzt bestimmte Hormone frei, einen sog. spirituellen Samen.
Dieser wird von Shakti aufgenommen. Der kosmische Schoß ist nun schwanger mit dem wahren ICH.
Doch jetzt müssen wir noch einen kleinen Einschub zur Mond- und Sonnenenergie machen.
Die in der „Höhle des Brahman“ ruhende Shakti wird als Mond bzw. Mondenergie bezeichnet. Diese ist es, welche dem Körper „Befehl“ gibt, die Vagina zu „leeren“!
Diese Mondenergie – und nicht der astronomische Mond – bestimmt den Regelzyklus!
Ihr könnt hier auch wahre Hexenzirkel (Wicca-Orden) erkennen: Wer den wahren Mond anbetet, weiß nicht, was Verborgen ist!
Aber täuscht Euch nicht: Es gibt sehr wohl wissende Wiccas!
Von „Brahmans Höhle“ wird auch beim normalen Menschen ständig das göttliche Amrita, eine Art göttlicher Nektar, welcher tatsächlich sehr süß ist, ausgeschüttet. Dieser fliest normal (was an sich dann aber unnormal ist!) durch die Mundhöhle, die Speiseröhre hinunter und wird im Magen/Sonnengeflecht „verbrannt“.
Dies wird im Kriya Yoga und im Tantra vermieden, indem das Khechari Mudra angewendet wird. Dadurch wird der Fluss des Amrita unterbrochen, aufgefangen und zurückgehalten.
[Dasselbe Ziel haben übrigens auch die Asanas Schirschasana, Kapalasana und Sarwangasana. Leider bewirken sie nur eine kurzzeitige, aber als wohlig empfundene Unterbrechung des Amritaflusses.]
Dies wird auch als „Geschlechtsverkehr mit sich selbst“ bezeichnet, da die Zunge den Lingam symbolisiert (auch bei Frauen!).
Man könnte nun auch noch einen Vergleich zur hinduistischen Gottheit „Ganesha“ herbeiführen – doch lassen wir das. Es führt viel zu weit!
So...nach allem toten Wissen, daß wir bis jetzt angesammelt haben: Was damit anfangen?
Dazu kommen wir gleich. Indem wir zwei Techniken erklären, welche im Tantra eine große Wirkung haben.
Dabei ist die erste Technik von jedermann nachzumachen, die zweite Technik wird nur angeschnitten, ohne Details zu verraten.
Da sie sehr kraftvoll und hundertprozentig wirksam ist, wäre es verantwortungslos, sie hier zu nennen.
Fangen wir mit kreativer Masturbation an.
Gleich in der Fortsetzung...
...unten...
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Aw: TANTRA - Der ALL-umfassende Weg 17.10.2009 09:04
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Fortsetzung von oben....
Kreative Masturbation
Wir werden hierzu zwei Methoden nennen, welche von beiderlei Geschlecht ausgeführt werden können. Männer sollten dabei beachten, daß es unbedingt zu einem Erguss kommen muß! Sollte dies während dieser Übung nicht geschehen – Gratulation!
Doch dann unbedingt noch mal auf normaler Methode „sich hinwenden“ und zum Erguss kommen! Dies ist wichtig, da Samenstau wichtige Organe dauerhaft schädigen kann!
Für Frauen ist nichts weiter zu berücksichtigen.
Für beide Geschlechter gilt die Empfehlung: Auch wenn Ihr es gewohnt seid, gegenüber Eurem Partner hieraus kein Geheimnis zu machen, so wäre es in Eurem Sinne (des Erlebens), wenn Ihr diese Übungen zuerst alleine probiert.
Alleine in der Wohnung, im Haus, da Ihr bei der zweiten Übung durchaus laut sein sollt!
Ja müsst!
Bereit?
Dann mal los!
Übung 1: Transmutation ins Innere:
Übung zuerst immer im Liegen durchführen! Den Kopf mit dem ganzen Körper so flach als möglich lagern, dabei jedoch den Kopf „hinten so unterlegen“, daß Kinnsperre möglich wird!. Gut im Bett auszuführen.
Bringt Euch auf eine Euch angenehme Weise in Erregung. Stimuliert Euch wie Ihr es sonst auch praktiziert (falls Ihr es...).
Haltet die Augen geschlossen, dabei aber auf Euer drittes Auge fixiert. Atmen wenn möglich nur durch die Nase!
Die Zunge nach hinten gerollt im Khechari Mudra, stimuliert Ihr Euch bis Ihr bemerkt, daß sich der Orgasmus ankündigt.
Wenn Ihr die ersten „Wellen“ spürt, wird die Dammsperre angewandt, d.h. der After wird so angezogen, als wolle man „etwas“ zurückhalten. Dabei muß ebenfalls der Urinalmuskel angespannt werden, wie um Urinieren zu verhindern (Hinweis für Frauen: Beckenbodengymnastik!).
Das muß schnell erfolgen, dabei geht der Kopf in die Kinnsperre. Immer noch die Augen zum dritten Auge (bei geschlossenen Lidern) und immer noch Nasenatmung.
Wenn die orgastischen „Wellen“ beginnen, wird langsam Luft durch die Nase eingezogen, dabei wird visualisiert, wie die Energie des Orgasmus in die Wirbelsäule geht und darin nach oben wandert!
Versucht, so lange als möglich diese Luft einzuatmen und die Energie hochzuziehen.
Wenn Ihr ausatmen müsst – entweder „lasst es kommen“ oder macht eine zweite Runde.
Dies kann beliebig oft wiederholt werden.
Na ja...jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten, versteht sich!
Achtung: Sobald Ihr ein Druckgefühl im Kopf bekommt (bemerkt), alle Bandas lösen und den Orgasmus genießen.
Übung 2: Transmutation nach Außen:
Wieder wie oben, flach liegen, diesmal am Besten ohne Kopfunterlage! Art der Atmung vorerst egal!
Wieder in der Euch angenehmen Weise stimulieren und in Erregung bringen.
Wenn Ihr merkt, wie die orgastischen Wellen sich aufbauen, lasst alles los!
Eure Beine sollten etwas oder gut gespreizt sein (vor allem bei den Männern!), After- und Urinalmuskel vollkommen entspannen und loslassen.
Augen geschlossen zum dritten Auge blicken, Zunge ruht „normal“ im Mund, Hals und Kopf entspannt.
Sobald Ihr den Orgasmus kommen fühlt, laut hechelnd mit dem Mund atmen!
Ganz schnell, ganz stark und laut, immer schneller...schneller atmen...
Jeder Laut ist erlaubt, die Atmung sollte willentlich laut durch den Mund erfolgen!
Lasst den Orgasmus zu, fühlt, wie er sich über den Körper verteilt und – genießt ihn!
Bei dieser Übung ist noch wichtig, daß Ihr hinterher mind. fünf Minuten noch liegen bleibt.
Zu schnelles Aufstehen könnte Schwindelgefühle hervorrufen.
Anmerkung: Beide Übungen können natürlich bei Paaren auch gegenseitig erfolgen, so kann sich der Eine voll konzentrieren und hingeben.
Hinweis:
Wer so eine Übung praktiziert oder generell „normale“ Masturbation ausübt, der sollte sich gedanklich keinesfalls mit vergangenen Liebesaffären beschäftigen.
Selbst wenn diese schön waren!
Es wurde eingangs bereits geschrieben: Jede dieser Vorstellungen führt zu karmischen Folgen!
Jede!
Und in Zusammenhang mit der Energie des Orgasmus brennen sich diese „Vorstellungen“ so stark in Euer karmisches Buch ein, daß Ihr ganz viel „Spaß“ haben werdet, dieses Karma zu löschen!
So etwas kann Euch um Jahre (oft sogar um Leben!) zurückwerfen!
Darum bitte nur Vorstellungen, an welchen Ihr keinesfalls haftet!
Nach diesen Erklärungen für „Single-Tantra“ kommen wir nun zu einer der wichtigsten Praktiken des Tantrika: Der göttlichen Hochzeit!
In der Fortsetzung...
...demnächst....
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